Welche Arten von Wundheilung gibt es?
Es wird zwischen „feuchter“ und „trockener“ Wundbehandlung unterschieden, wobei die zeitgemäße Wundversorgung die feuchte Wundbehandlung ist.
Die feucht-warme Wundbehandlung verhindert, dass die Wunde austrocknet. Dazu werden passende Wundauflagen eingesetzt, die den Prozess der Wundheilung begünstigen. Sie haben die Funktion, dass sie atmungsaktiv aber auch wasser- und keimabweisend sind. Dadurch können Infektionen und Schmerzen minimiert werden. Es gibt Wundauflagen, die besonders viel Exsudat saugen können, aber auch genügend Feuchtigkeit an die Wunde abgeben, so kann das Zellwachstum angekurbelt werden und die Wunde heilt.
Von trockener Wundbehandlung spricht man, wenn eine Wunde mit einem Pflaster oder einem trockenen Verband versorgt wird, dass keine Keime oder Fremdkörper in die Wunde eindringen können. Weiters dient sie als Aufnahme von Exsudat und Polsterfunktion. Diese Behandlung wird bei chirurgischen Wunden, Schnittverletzungen und Abschürfungen angewendet.

Was ist eine chronische Wunde?
Wenn eine Wunde trotz adäquater Behandlung nach 4-12 Wochen nicht abheilt, spricht man von einer chronischen Wunde. Ebenso können akute Wunden, die nicht fachgerecht versorgt werden zu chronischen Wunden werden. Zu diesen zählen:
- Ulcus Cruris (Beingeschwür)
- Diabetisches Fußsyndrom (ausgelöst durch Diabetes I und II)
- Dekubitus (Wundliegen)
Wieso heilt meine Wunde nicht?
Warum Ihre Wunde nicht verheilt könnte an folgenden Ursachen liegen.
- Durchblutungsstörung
- Diabetes Typ I und II
- Immobilität
- Wundinfektionen
- Immunerkrankungen
- Falsche Ernährung und/oder Rauchen
- Inadäquate Wundversorgung
